Was tun, wenn die LED-Leuchte defekt ist?

Was tun, wenn die LED-Leuchte defekt ist?

Was damals noch Standard war, ist heute eher eine Seltenheit: In vielen modernen LED-Leuchten sind die Leuchtmittel fest verbaut und lassen sich so nicht mehr einfach austauschen. Wir erklären Ihnen, wie Sie im Fall einer defekten LED-Lampe vorgehen können.

Konnte man früher die durchgebrannte Glühbirne durch eine neue ersetzen, so ist das heutzutage nicht mehr ganz so einfach. Auch das Austauschen eines hellen Leuchtmittels gegen ein dunkleres, zum Beispiel in einer Tischleuchte, die als TV-Beleuchtung genutzt wird, war kein Problem. Heute liefern die meisten Leuchtenhersteller ihre Produkte mit fest verbauten LED-Leuchtmitteln aus. Als Laie hat man so kaum eine Chance mehr, ein defektes Leuchtmittel auszutauschen. Als Verbraucher bleiben Ihnen zwei Varianten: austauschbare Retrofit-Leuchtmittel oder nicht austauschbare integrierte Leuchtmittel.

Was ist Retrofit?

Wie der Name schon vermuten lässt, lassen sich mithilfe von Retrofit bereits vorhandene Leuchten auf LED umstellen. Retrofit-Leuchtmittel sind mit den herkömmlichen Fassungen E14, E27 und GU10 kompatibel und ähneln auch in ihrer Form den altbekannten Glühbirnen. Sie können also Ihre Leuchte, die Sie bisher mit einer Halogen- oder einer Energiesparlampe betrieben haben, auf LED umrüsten. Retrofit-Leuchtmittel lassen sich jederzeit austauschen.

Da nach wie vor in den meisten deutschen Haushalten noch Lampen mit alten Fassungen an den Decken und Wänden hängen, lassen sich Retrofit-Leuchtmittel als eine Art Übergangslösung betrachten. Denn heute zählen Leuchten mit fest integrierten LEDs zum Standard und machen rund 80 Prozent aller Leuchten in Fachgeschäften und in Online-Shops aus.

Doch immer mehr Hersteller reagieren auf die Bedenken des Verbrauchers und bieten Leuchten mit Retrofit-Fassungen oder integrierten LED-Chips an, die sich mit etwas Geschick selbst oder aber durch einen Elektriker oder einen Fachhändler austauschen lassen.

Die Vorteile

Austauschbare Retrofit-Leuchtmittel bringen sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich. Der Hauptvorteil ist unbestreitbar die Möglichkeit, das defekte Leuchtmittel mit ein paar Handgriffen auszutauschen. Ersatzleuchtmittel finden Sie in jedem Fachhandel oder jedem Online-Shop. Vorteilhaft ist sicherlich auch, dass Sie nach Belieben Leuchtmittel mit einer anderen Helligkeit oder einem anderen Abstrahlwinkel wählen können.

Die Nachteile

Es gibt jedoch auch Nachteile, die Sie bedenken müssen. So müssen die Retrofit-Leuchtmittel natürlich in die vorhandene Fassung passen, der Sockel des Retrofit-Leuchtmittels ist also fest definiert. Somit ähneln sie ihren Halogen-Pendants. Dadurch ergeben sich jedoch wiederum Einschränkungen bei der Wahl der Leuchtmittelgröße und des Leuchtmitteldesigns.

Fest verbaute LED-Leuchtmittel

Leuchten mit fest verbauten LED-Leuchtmitteln, auch native LED-Leuchten genannt, machen mittlerweile den Großteil der auf dem Markt angebotenen Leuchten aus. Eine Umstellung für den Verbraucher ist sicherlich, dass ein defektes Leuchtmittel nicht mehr eigenhändig gewechselt werden kann. Ein Besuch im Fachhandel oder bei einem Elektriker wird so unvermeidlich. Natürlich muss man dazu sagen, dass LEDs eine durchschnittliche Lebensdauer von 15.000 bis 50.000 Stunden haben, das sind bis zu 35 Jahre bei einer durchschnittlichen Brenndauer von täglich vier Stunden. Im Vergleich: 230-Volt-Halogenlampen liegen bei rund 2.000 bis 4.000 Stunden – also nur rund eineinhalb bis drei Jahre!

Die Vorteile

Leuchtdioden, kurz LED, sind sehr kompakt gebaut. Zusätzlich werden ein Kühlkörper sowie ein LED-Treiber gebraucht, die sich beliebig anordnen lassen. Im Gegensatz zu Halogenleuchtmitteln lassen sich so moderne Formen produzieren. Neben imposanten Pendelleuchten können die Hersteller auch filigrane Tischleuchten oder Deckenspots anbieten. Ein Vorteil, der nicht nur die Funktion, sondern auch die Optik betrifft, ist, dass der Hersteller das Leuchtmittel passend zum Design der Leuchte wählt. So wird nicht nur ein ästhetisches Äußeres erzielt, sondern auch die beste Lichtwirkung und Abstrahlcharakteristik. Das garantiert Ihnen die optimale Nutzung Ihrer LED-Leuchte. Die fehlende Möglichkeit, ein LED-Leuchtmittel gegen ein helleres oder ein dunkleres auszutauschen, wie es bei Halogen der Fall war, wird dadurch wettgemacht, dass viele LEDs dimmbar sind, entweder durch integrierte Dimmer oder extern über spezielle Module. Der größte Vorteil von LEDs ist sicher deren Lebensdauer. Wie bereits oben erwähnt, sind LEDs im Vergleich zu Standard-Halogenlampen klar im Vorteil. Mit einer Lebensdauer von mehreren Jahrzehnten haben Sie lang Freude an Ihrer LED-Leuchte.

Die Nachteile

Der Hauptnachteil, wie bereits aufgeführt, ist die fehlende Flexibilität, falls doch einmal eine LED defekt sein sollte. Ohne einen fachkundigen Händler oder einen Elektriker ist es für einen Laien fast unmöglich, das Leuchtmittel selbst auszutauschen, vor allem ohne die Leuchte zu beschädigen. Auch die fehlende Option, das Leuchtmittel bei Bedarf gegen ein helleres oder ein dunkleres zu tauschen, mag für einige Verbraucher ein Nachteil sein.

Wie Sie bei einem Defekt vorgehen können

Sollte eine oder mehrere LEDs kaputt sein, ist das kein Grund, die Leuchte zu entsorgen. Falls Sie noch Garantie auf Ihre Leuchte haben, sollten Sie Ihrem Fachhändler einen Besuch abstatten. Luminarte bietet Ihnen zwei Jahre Garantie auf die gekaufte Leuchte. Sollte eine LED defekt sein, können Sie Ihre Leuchte direkt an unserem Standort in Lauchringen oder Stockach abgeben. Ihre Leuchte wird dann zur Reparatur an den Hersteller geschickt. Anschließend können Sie Ihre reparierte Leuchte wieder dort abholen.

Doch auch falls die Garantie abgelaufen sein sollte oder Sie keinen Kaufbeleg mehr haben, sollten Sie Ihren Fachhändler aufsuchen oder direkt den Hersteller kontaktieren. Bei einem Markenhersteller können defekte LEDs von einer Fachwerkstatt meist ohne großen Aufwand und recht kostengünstig ausgetauscht werden. Nachfragen lohnt sich also auf jeden Fall!

Haben Sie eine defekte LED-Leuchte zu Hause? Dann zögern Sie nicht und kontaktieren unsere Leuchtenfachberater von Luminarte in Lauchringen oder in Stockach. Sie können Ihnen beim Austausch behilflich sein.

 

Luminarte Lauchringen, Riedstraße 1, 79787 Lauchringen

Mo.–Fr., 9.00–18.30 Uhr und Sa., 9.00–18.00 Uhr

Telefon +49 77 41 6833-500

info@luminarte.de

 

Luminarte Stockach, Radolfzeller Straße 37, 78333 Stockach

Mo.–Fr., 9.00–18.30 Uhr, und Sa., 9.00–18.00 Uhr

Telefon +49 77 71 8009-152

info@luminarte.de

 

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

 

LED-Leuchten richtig entsorgen

Eine Reparatur kommt für Sie nicht mehr infrage, Sie sind sich aber nicht sicher, wie Sie Ihre defekte Leuchte entsorgen können? LEDs enthalten im Vergleich zu Energiesparlampen zwar kein Quecksilber, dafür aber weitere elektronische Komponenten. Damit gelten sie als Elektroschrott und dürfen nicht über den Hausmüll entsorgt werden. Die defekte Leuchte können Sie nicht nur in einem Recyclinghof, sondern auch bei Ihrem Fachhändler vor Ort abgeben. Dort kümmert man sich um die fachgerechte Entsorgung.

Fazit

Auch wenn die fehlende Möglichkeit, ein defektes LED-Leuchtmittel auszutauschen, als großes Manko gesehen werden kann, so überwiegen doch die Vorteile. Neben den unzähligen Designmöglichkeiten, die dank der kompakten LED-Leuchtmittel möglich sind, spricht vor allem die hohe Lebensdauer für die moderne LED-Technik. Somit ist es sehr unwahrscheinlich, dass Sie sich jemals über den Austausch einer defekten LED Gedanken machen müssen. Und falls doch, konnten wir Ihnen mit diesem Beitrag hoffentlich Hilfestellung geben.