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Solarleuchten im Garten: Bequem, praktisch und energiesparend

Solarleuchten im Garten liegen im Trend und dafür gibt es gute Gründe, die wir Ihnen in diesem Beitrag vorstellen. Wir zeigen Ihnen verschiedene Modelle und geben Tipps für die Auswahl und die Pflege.

Die Idee hinter den Solarleuchten ist dabei an sich erst einmal simpel: Über ein Solarmodul verwandelt die Lampe tagsüber Licht in Energie, die in einem Akku gespeichert wird. Am Abend und in der Nacht wird diese Energie für das Leuchtmittel genutzt.

Vorteile der Solarleuchten

Ein Vorteil liegt damit auf der Hand: Sie müssen sich bei Solarleuchten keine Gedanken über die Stromversorgung machen. Weder müssen Sie Kabel verlegen noch Batterien austauschen. Die Lampe ist in Sachen Energieversorgung autark.

Natürlich braucht sie ausreichend Licht am Tag, um dann abends und nachts leuchten zu können. Schattige Ecken kommen hier also meist nicht in Frage. Gerade bei Leuchtgirlanden gibt es aber auch Modelle, die flexibler im Einsatz sind, denn das Solarmodul ist hier nicht zwingend direkt mit der Lampe verbunden.

Richtig praktisch sind Solarleuchten, die sich abends automatisch einschalten. Dazu braucht es nicht einmal ein „Smart Home“: ein integrierter Helligkeitssensor reicht hier vollkommen aus. Ein solches Modell platzieren Sie nur noch im Garten und fortan verrichtet es vollkommen selbstständig sein Werk. Ein wenig Pflege muss aber dennoch sein – mehr dazu weiter unten.

Umweltfreundlich sind diese Lampen in dem Sinne, dass sie ihren Strom aus regenerativen Energien beziehen. Kritiker werden vielleicht anmerken, dass Solarpaneele und Akkus in der Herstellung nicht zwingend umweltfreundlich sind. Wie die Bilanz hier ausfällt, lässt sich also durchaus diskutieren. Die bereits genannten praktischen Vorteile der Solarleuchten sind hingegen unstrittig.

Beispiel für eine Pollerleuchte (Foto: Europa Möbel-Verbund)

Solarleuchten kaufen

Wenn Sie sich nach solchen Lampen umschauen, haben Sie inzwischen eine große Auswahl. Bei den Farben, Formen und Designs gibt es viel zu entdecken.

Achten Sie dabei auf die passende Lichtfarbe (Temperatur), die in Kelvin angegeben wird. 4000 Kelvin und weniger ist rötlich-orange. Weiß-neutrales Licht bewegt sich um die 5000 Kelvin. Bläulich wird es ab rund 7000 Kelvin. Ein neutrales Licht ist für die Terrasse beispielsweise ideal.

Wer sich über Sinn und Zweck einer Solarleuchte noch nicht sicher ist, kann zu einem preisgünstigen Modell greifen. Wer dauerhaft Freude daran haben möchte, sollte hingegen lieber etwas mehr ausgeben: Der Qualitätsunterschied bei Akku und Leuchtmittel macht sich nicht zuletzt bei der Lebensdauer bemerkbar.

Hochwertige Lampen sind zudem in der Regel besser gegen Witterungseinflüsse geschützt. Sie finden dazu in der Produktbeschreibung einen Hinweis auf die IP-Zertifizierung. Zwei Ziffern geben an, was Sie erwarten können. Zwei Beispiele: IP 44 gilt als geschützt vor Spritzwasser und Regen, IP 67 ist hingegen wasserdicht.

5 Ideen für den Einsatz von Solarleuchten

Es gibt viele tolle Möglichkeiten, Solarleuchten im Garten und rund ums Haus einzusetzen. Hier einige Ideen:

Wege beleuchten. Dadurch werden Hindernisse leichter erkennbar und Sie vermeiden Stolperfallen am Abend und in der Nacht. Außerdem können Sie damit die Auffahrt oder den Weg zum Eingang optisch hervorheben. Hier können Sie beispielsweise Pollerleuchten einsetzen oder auch Solarkugeln. Ein weiterer Tipp sind Bodeneinbauleuchten: Die sind nicht nur Hingucker, sondern sparen auch noch Platz.

Hängebeleuchtung für die Terrasse. Die Leuchtgirlande hatten wir oben schon kurz erwähnt. Als kunterbunte „Partygirlande“ hat sie nichts von ihrem Reiz verloren, aber zugleich moderne Tricks gelernt. So gibt es auch die mit langlebigen Leuchten und eben mit Solarmodul.

Außenwand, Treppen und Eingangsbereich beleuchten. Das hilft nicht nur dabei, sich zurechtzufinden, sondern sollte auch den einen oder anderen unerwünschten Besucher abschrecken – vor allem in Kombination mit einem Bewegungsmelder. Wichtig ist es hier nur, den Bewegungsmelder korrekt auszurichten und nicht zu sensibel einzustellen. Ansonsten wird die „Schlossbeleuchtung“ sehr schnell immer dann aktiviert, wenn sich die Nachbarskatze gerade einmal wieder dazu entschließt, im Garten auf Mäusejagd zu gehen…

Außenpool oder Teich in Szene setzen. Sie können gezielt mit Strahlern bestimmte Eigenschaften betonen oder beispielsweise mit Kugelleuchten eine schöne Stimmungzaubern. Apropos Kugelleuchten: Die gibt es oft auch im Set mit verschiedenen Größen. Für einen besonderen Effekt verteilen Sie diese an mehreren Stellen im Garten.

Dekobleuchtung für Garten-Highlights einsetzen. Haben Sie besondere Stücke wie Statuen rund ums Haus oder vielleicht einen besonders prächtigen Busch? Dann heben Sie diese Punkte doch mit einem Spot am Abend hervor oder auch mit mehreren. Achten Sie nur immer darauf, die richtigen Leuchten zu kaufen und Abstand von Pflanzen zu halten.

Einrichtung und Pflege

Wenn Sie sich eine neue Solarleuchte angeschafft haben, brauchen Sie am Anfang ein klein wenig Geduld. Das erste Aufladen wird etwa zwei Tage bei Sonnenschein benötigen. Bei bedecktem Himmel kann es auch bis zu zehn Tage dauern. Ist das geschafft, wird die Lampe in der Regel acht bis zwölf Stunden leuchten können und sich wie beschrieben ganz von allein wieder aufladen.

Wenn Sie das Solarmodul regelmäßig mit einem Tuch reinigen, sorgen Sie dafür, dass es seine Arbeit optimal verrichten kann. Staub und Schmutz beeinträchtigen seine Leistung. 

Wer die Akkus schonen will, sollte sie im Winter vor Kälte und Schnee schützen und idealerweise im Haus lagern.

Fazit

Solarleuchten sind eine tolle Möglichkeit, den Garten auch am Abend in Szene zu setzen. Sie sind dabei einfach installiert und erfordern kein besonderes technisches Wissen. Wer sich ein hochwertiges Modell aussucht, korrekt aufstellt und regelmäßig pflegt, wird lange Zeit Freude daran haben.