Wie lange halten LED-Lampen?

Lassen sich LED-Lampen austauschen? 

Bei den meisten LED-Lampen sind die Leuchtmittel fest verbaut und können auf Grund dessen nicht ausgetauscht werden. Jedoch bedeutet dies nicht, dass Sie Ihre Lampe nach ein paar Jahren bereits entsorgen müssen. 

LED-Lampen haben eine mittlere Nennlebensdauer von mindestens 20.000 Stunden. Bei einer täglichen Nutzungsdauer von mehreren Stunden beläuft sich die Lebensdauer der LED-Leuchten also auf mehr als 20 Jahre. Viele Modelle halten sich sogar 50.000 Stunden und mehr. Das Leuchtmittel wird nach dieser Zeit allerdings nicht kaputt gehen, sondern lediglich an Leuchtkraft verlieren. Im Gegensatz zu Glühbirnen haben LEDs nämlich keine Verschleissteile. 

Probleme mit LED-Leuchten lassen sich meistens durch das Einbauen eines neuen LED-Treibers lösen. Diese Treiber sind Trafos oder Vorschaltgeräte und für den Funktionsbetrieb der LED unerlässlich. Der Treiber ist unsichtbar im Gehäuse der Leuchte verbaut und preiswert und leicht erhältlich. LED-Lampen können im Prinzip also gar nicht kaputt gehen! 

Qualität hat ihren Preis – viele Hersteller hochwertiger LED-Lampen bieten für ihre Kunden den Service an, den Treiber im Problemfall kostenlos auszutauschen. Es kann vorkommen, dass Ware aus dem unteren Preissegment bereits nach ein paar Jahren entsorgt werden muss, dies ist allerdings die Ausnahme. 

Retrofit-LEDs passen in alle gängigen Fassungen

LED-Lampen enthalten den passenden Sockel für alle gängigen Fassungen. Diese werden „Retrofits“ bezeichnet. Auswechseln lassen sich diese ebenso leicht wie Glüh- oder Energiesparlampen. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Glüh- oder Energiesparlampen  bringen LEDs jedoch einige entscheidende Vorteile mit sich: 

niedriger Stromverbrauch

  • lange Haltbarkeit
  • geringe Hitzeentwicklung
  • sofort volle Leuchtkraft
  • einfache Entsorgung

 

Im Vergleich zu Glühlampen kann das Licht preiswerter LEDs als unangenehm empfunden werden, das diese häufig ein wenig diversifiziertes Frequenzspektrum aufweisen.